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Gebrauchte Röders Maschinen kaufen
Kurzantwort
Röders ist ein deutsches Spezialunternehmen für Hochpräzisions-Fräsmaschinen mit Sitz in Soltau, Niedersachsen. Die Marke konzentriert sich auf sehr schnelle, hochgenaue Vertikal- und Universalzentren für Werkzeug- und Formenbau, Kunststoffspritztechnik und Mikrozerspanung. Röders-Maschinen sind bekannt für ihre thermische Stabilität und Präzision auch bei hohen Zerspanungsgeschwindigkeiten – ein Nischensegment, in dem der Hersteller international als Referenz gilt.
Stand: April 2026
Wichtigste Punkte
- Röders ist eine deutsche Spezialmarke für robuste Hochpräzisions-Vertikal- und Universalzentren.
- Die RXP-Serie ist Röders Flaggschiff für Hochleistungs-Fräsbearbeitung mit extremer Spindelpower.
- Maschinen sind thermisch stabil und für lange Schichten unter konstanter Last ausgelegt.
- Hohe Fertigungsqualität und rauhe Umgebung verträglich — weit weniger pflegeanfällig als Schweizer Präzisions-Spezialisten.
- Gebrauchte Röders-Maschinen halten bei regelmäßiger Wartung 20–25 Jahre.
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Beliebteste Röders Serien
- ›RXP 600 / RXP 800 (Hochleistungs-Vertikalzentren)
- ›RXP 1000 / RXP 1200 (Größere Universalzentren mit erweiterbarem Arbeitsraum)
- ›UFX-Serie (Universalzentren mit 4- und 5-Achs-Optionen)
- ›MH-Serie (Ältere Baureihe, noch häufig auf dem Gebrauchtmarkt)
Röders-Maschinen sind im deutschen Werkzeugbau ein Klassiker. Sie gehören nicht zu den extremen Präzisions-Nischenmachern wie Mikron, sind aber deutlich spezialisierter und hochwertiger als große Universalhersteller. Auf dem Gebrauchtmarkt sind sie robust, verlässlich und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Betriebe, die Hochlastbearbeitung und solide deutsche Ingenieurskunst brauchen.
Röders’ Alleinstellungsmerkmale
Röders positioniert sich im Premium-Segment zwischen Universal- und Spezial-Maschinenherstellern:
- Hochleistungs-Spindelkonzept: Die RXP-Serie hat sehr hohe Spindeldrehmomente und ist für konstante Hochlast ausgelegt, nicht wie manche Präzisions-Maschinen auf minimales Gewicht optimiert. Das macht sie zuverlässig unter widrigen Bedingungen.
- Thermische Stabilität ohne Übergewicht: Die Maschinenstruktur nutzt bewährte, klassische Grauguss-Konstruktion mit optimierter Rippen-Struktur. Das ergibt thermische Stabilität ohne moderne (teurere) Carbon-Sandwich-Technologien.
- Deutsche Fertigungsqualität: Alle kritischen Komponenten (Führungen, Spindellager, Kugelgewindetriebe) sind hochwertig dimensioniert. Röders verwendet weniger Kunststoff-Komponenten als moderne Billigmaschinen.
- Robustheit statt Überspecialisierung: Im Gegensatz zu sehr feinen Schweizer Maschinen sind Röders-Maschinen verzeihender bei suboptimaler Wartung und rauhen Umgebungsbedingungen.
Beliebteste gebrauchte Röders-Serien
RXP-Serie (Hochleistungs-Vertikalzentren) — Das Flaggschiff. RXP 600 (mittlerer Arbeitsraum) und RXP 800 (großer Arbeitsraum) sind die meistverkauften Modelle. Robust, präzise, für Werkzeugbau und Kunststoff-Formenbau ideal. Mittleres bis gehobenes Gebrauchtsegment.
RXP 1000 / RXP 1200 (Universalzentren) — Größere Schwester der RXP-Serie mit erweitertem Arbeitsraum und optionalen 4-Achs-Tischen. Für größere Werkzeuge und Formen. Gehobenes Segment.
UFX-Serie (Universal-Fräszentren mit Mehrachs-Optionen) — Moderne Variante mit Palettenwechsler und automatischer Werkzeugwechsler-Integration. 4- und 5-Achs-Optionen verfügbar. Lohnfertigungs-Standard.
MH-Serie (ältere Baureihe) — Die Vorgänger-Generationen vor RXP. Noch funktionsfähig, aber mit älteren Steuerungen und weniger ergonomischer Bedienung. Budget-Segment, aber oft noch sehr solide mechanik.
Steuerungen und Generationen
Röders-Maschinen nutzen überwiegend Steuerungen von Drittanbietern — häufig Siemens SINUMERIK oder Fanuc, seltener proprietäre Lösungen. Das bedeutet:
- Gute Verfügbarkeit von Service und Ersatzteilen für die Steuerung selbst.
- Standardisierte Programm-Struktur, CAM-Integration einfacher.
- Ältere MH-Maschinen haben teilweise Steuerungen von 1990ern bis 2000ern — diese sind stabil, aber weniger komfortabel im täglichen Betrieb.
- RXP-Modelle ab ca. 2005 nutzen Sinumerik oder moderne Fanuc, deutlich besser für aktuelle CAM-Integration.
Kaufempfehlung: Eine RXP mit Sinumerik 840D oder FANUC 32i ist zuverlässig und zukünftssicher. Sehr alte Steuerungen sollten preislich berücksichtigt werden.
Marktwert gebrauchter Röders-Maschinen
Röders-Maschinen erzielen solide, stabile Gebrauchtpreise. Sie sind bekannt genug im Werkzeugbau, dass es eine treue Käufergruppe gibt, aber nicht so rare wie Schweizer Präzisions-Spezialisten. Eine RXP in gutem Zustand mit vollständiger Wartungshistorie hält ihren Wert gut über die Jahre.
MH-Maschinen und ältere RXP-Modelle sind wirtschaftlicher, aber eine gründliche Spindelprüfung lohnt sich. Neuere UFX-Modelle mit Mehrachs-Ausstattung erzielen Premium-Preise.
Aktuelle Marktbewertungen finden Sie in unserem Preisratgeber für gebrauchte CNC-Maschinen. Für Röders-Spezialmaschinen empfehlen wir, den Spindelzustand vor dem Kauf zu prüfen.
Kaufcheckliste für gebrauchte Röders-Maschinen
- Spindelzustand: Lager-Verschleiß, Runout-Messung, Vibrationsprüfung. Röders-Spindeln halten lange, aber eine Überholung ab 10.000 Betriebsstunden ist sinnvoll.
- Maschinenlaufstunden: Aus der Steuerung auslesen und Wartungsprotokoll abgleichen. Konsistente Wartung ist ein gutes Zeichen.
- Führungs-Verschleiß: Mit Lehren prüfen. Gebrauchte Röders haben oft straffe Lager, aber nach 15+ Jahren kann Verschleiß auftreten.
- Steuerungs-Hersteller und Generation: Sinumerik oder FANUC bevorzugt. Sehr alte proprietäre Steuerungen sind weniger ideal für CAM-Integration.
- Kühlmittel-Sauberkeit: Das Kühlmittel sollte sauber sein und keine Verschleißpartikel zeigen. Dunkles Kühlmittel deutet auf hohen Verschleiß hin.
- Elektrik und Verdrahtung: Besonders bei älteren Maschinen — alte Verdrahtung kann Sicherheitsrisiken darstellen und erfordert möglicherweise eine Überprüfung durch einen Elektrofachbetrieb.
Häufige Fragen zu gebrauchten Röders Maschinen
- Was ist die RXP-Serie von Röders?
- Die RXP (Röders Extreme Performance) ist Röders hochwertigste und meistverkaufte Baureihe für Hochleistungs-Schwerbearbeitung. RXP-Modelle haben sehr hohe Spindeldrehmomente, robuste Konstruktion und sind für lange Betriebszeiten unter konstanter Last ausgelegt. RXP 600 und RXP 800 sind die Standardausführungen.
- Wie unterscheidet sich Röders von anderen deutschen Herstellern?
- Röders ist spezialisierter und präzisions-fokussierter als Hersteller wie Deckel oder Maho (die breitere Universalmaschinen fertigen). Röders-Maschinen sind enger toleriert und für Werkzeugbau optimiert. Im Vergleich zu Schweizer Herstellern (Mikron) sind Röders-Maschinen robuster für Schwerbearbeitung und weniger anfällig für Pflege-Fehler.
- Wie lange halten Röders-Maschinen?
- Bei ordentlicher Wartung erreichen Röders-Maschinen Lebenszeiten von 20–25 Jahren. Das Design ist eher langlebig als kurzlebig — die meisten Ausfälle sind Verschleiß an Führungen oder Spindel, nicht Konstruktionsfehler. Eine gut gepflegte RXP von 2005 kann immer noch gute Ergebnisse liefern.
- Was kostet eine gebrauchte Röders RXP 600?
- Der Marktwert hängt von Baujahr, Spindelzustand und Wartungshistorie ab. Maschinen aus den 2010er Jahren mit vollständiger Wartung liegen im mittleren bis gehobenen Segment. Ältere RXP-Modelle sind wirtschaftlicher, aber eine Spindelprüfung beim Kauf ist unverzichtbar. Aktuelle Bewertungen finden Sie in unserem Preisratgeber auf usedcnc.de.
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